Dienstag, 25. November 2008

Halloween









Am 31. Oktober war dann also Halloween. Mein erstes Halloween um genau zu sein.
Meine Gastschwester und ich haben einen Tag davor Kuerbisse ausgehoelt, ich muss sagen, dass ich sehr stolz auf meinen ersten Kuerbis war.
Unsere Endergebnisse wurden dann mit einem Teelicht innen drin zur Bewunderung  vor die Haustuer gestellt.
An Halloween selbst sind meine Gastschwester, vier unserer Freunde und ich zusammen "Trick or Treating" gegangen. 
Wir haben uns alle zusammen bei mir zu Hause getroffen, uns verkleidet und geschminkt, (ich war eine "Queen of hearts").
Dann sind wir alle zusammen in der Nachbarschaft rumgefahren und von Haus zu Haus gegangen.
Ueberall waren Jugendliche und Kinder auf der Jagd nach Suessigkeiten.
Es hat sehr viel Spass gemacht und es war unglaublich, wie viele Haeuser mit Grabsteinen und Skeletten "geschmueckt waren.
An einem Haus bei dem wir waren war ein riesiges Luftzelt aufgestellt, durch das man durchgegangen ist und von elektrischen Plastikpuppen und Skeletten erschreckt wurde, die auch noch Laute von sich gegeben haben.
Ich muss sagen, die Amerikaner scheinen sehr viel Geld fuer ihre Feiertage auszugeben, mal sehen wie das erst wird, wenn es Weihnachten ist.
Ich bin wirklich froh ein amerikanisches Halloween erlebt haben zu duerfen, es war ein sehr besonderes und einzigartiges Erlebnis.

Donnerstag, 20. November 2008

Neue Familie














Ich bin nun endlich in meiner permanenten Gastfamilie, die aus einer Gastschwester die in meinem Alter ist, einer 22-jaehrigen Gastschwester die in Californien lebt  und einer Gastmutter besteht.
Ich habe meine Gastschwester bei einer Audition fuer ein Chorkonzert kennengelernt und als ich ihr meine Geschichte erzaehlt habe hat sie mich gefragt, ob ich nicht bei ihr wohnen moechte.
Sie hat dann also mit ihrer Mutter gesprochen und sie gefragt, ob sie damit einverstanden waere.
Ich bin dann also an einem Tag nach der Schule mit zu ihr gefahren, um Carol (meine jetzige Gastmutter) kennenzulernen. 
Die hat dann gesagt, dass sie mich aufnehmen moechte. 
So kam es dann also dazu, dass ich bei den Hickeys eingezogen bin.
Seitdem bin ich also hier und ich bin sehr gluecklich.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein paar meiner Teammitglieder

Volleyball


Yay, ich bin im Volleyballteam!! 
Anfangs, als ich der Klasse beigetreten bin, hatte mein Coach gesagt, dass ich nur mittrainieren duerfte, aber nicht bei Spielen mitspielen duerfte.
Letzte Woche hat sie mich angesprochen und mich gefragt, ob ich doch Interesse haette, bei Spielen mitzuspielen. Ich habe natuerlich Ja gesagt, wie koennte ich auch nicht. Ich freue mich so sehr, dass ich jetzt die Gelegenheit bekomme bei Spielen zu zeigen was ich kann. Gestern hatte ich dann also mein erstes Spiel, bei dem ich richtig dabei war. 
Ich wurde zwar erst zum zweiten Set aufs Spielfeld gelassen, aber das ist ja immerhin besser als nichts.
Als mein Coach gesagt hat, dass ich aufs Feld gehen soll, und ich das erste Mal bei einem Spiel vor allen Augen meine Position eingenommen habe, wurden meine Knie ganz weich und ich war wirklich nervoes, aber je laenger das Spiel ging, desto besser wurde es. Alle meine Maedchen haben mich total unterstuetzt, mich angefeuert und ermutigt. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, haben sie mich abgeklatscht und gesagt, dass es ueberhaupt nicht schlimm ist und dass ich toll spiele. 
Der Teamgeist hier in den USA ist echt unglaublich. Egal was passiert, alle halten zusammen und muntern sich gegenseitig auf.
Anfeuerungssprueche von der Seite, wo die Restspieler die gerade nicht im Spiel sind und von den Tribuehnen schaffen eine tolle Atmosphaere und machen Verlieren fast unmoeglich. 
 

Samstag, 20. September 2008

Neue Schule


Ich gehe jetzt zur McCallum High School, einer Schule mit ca 2400 Schuelern.
Das besondere an McCallum ist, dass es eine Fine Arts Academy ist, eine  Schule, die kuenstlerische Talente foerdert, was Singen, Schauspielern und Kunst beinhaltet.
Ich bin seit ein paar Tagen  im Volleyballteam, was mich riesig freut, denn ich habe schon Erfahrung aus 1 1/2 Jahren Training in Deutschland und ich hatte gehofft, dass ich mein Hobby hier weiterfuehren koennte.
Mein Stundenplan ist ansonsten voll und ich bin sehr zufrieden mit den Faechern und auch mit den meisten Lehrern.

Mein typischer Tag hier sieht also folgendermassen aus:

Erste Stunde: Volleyball

                            Zwei Mal die Woche muss ich um sieben in der Schule sein, zwei Mal 
    um acht und Mittwochs kann ich etwas ausschlafen, habe dafuer 
    nach der Schule fuer 2 bis 3 Stunden Training.
    Es macht mir sehr viel Spass, meine beiden Coaches drillen uns sehr,       und unser Workout ist immer sehr anstrengend, aber es lohnt sich
    bestimmt und ich hoffe, dass ich nach ein paar Wochen von guten 
    Ergebnissen berichten kann. 
    Auch die Maedchen in meiner Mannschaft sind sehr nett, haben 
            mich gut aufgenommen und ermutigen und unterstuetzen mich jetzt
      schon sehr.


Zweite Stunde: Englisch

Englisch macht auch sehr viel Spass hier.
Mein Lehrer hat mir schon einen kleinen Einblick in den Lehrplan 
gegeben und wir werden sehr viel Essays schreiben, lesen und 
ueber Literatur reden. So wie ich das bis jetzt beurteilen kann ist
der Unterricht nicht so schwer und ich hoffe, dass ich mein 
Englisch in dieser Klasse sehr verbessern kann.


Dritte Stunde: US History

      Dieses Fach wird mir bestimmt am meisten Schwierigkeiten 
      bereiten, denn ich werde mit sehr vielen Fremdwoertern zu tun
      haben. Ich habe aber eine sehr nette Lehrerin, die mir sehr viel 
      hilft, wenn ich Probleme habe.


A-Lunch


Vierte Stunde: Mathe

      Mathe ist meine Schwaeche und ich werde mit Sicherheit hart 
      arbeiten muessen, aber ich habe auch in diesem Fach eine sehr gute 
      Lehrerin, die sehr gut erklaeren kann und bei der ich, auch wenn es 
      in einer anderen Sprache ist, verstehe, was sie meint und wie etwas
      funktioniert.


Fuenfte Stunde: Chemie

Chemie laeuft hier bis jetzt sehr gut und wir scheinen viel zu experimentieren.
Auch hier habe ich eine sehr nette Lehrerin, die auch der Coach der Volleyball-Freshmen
ist und ich komme sehr gut mit ihr klar.


Sechste Stunde: Chor

Ja, Chor ist hier eine richtige Unterrichtsstunde und keine AG die nach der Schule stattfindet.
Ich freue mich sehr, dass ich jetzt jeden Tag die Chance habe, meine Stimme zu verbessern.


Siebte Stunde: Franzoesisch

Franzoesisch ist meine letzte Stunde nach einem langen und anstrengenden Tag.
Meine Franzoesischlehrerin ist zwar nett, um ehrlich zu sein aber auch ein bisschen verrueckt.
Viele aus meiner Klasse moegen sie nicht, mal sehen, was das so bringen wird.


So sieht also mein typischer Schulalltag aus und daran wird sich bis zum zweiten Halbjahr wenn ueberhaupt nichts mehr aendern.

Freitag, 19. September 2008

Neustart

Ich bin jetzt also wie gesagt in Austin, bei meiner Welcome- Familie.
Die Familie besteht aus einer alleinerziehenden, ca 50-jaehrigen Frau, die in einem kleinen aber schoenen Apartement direkt neben meiner neuen Schule lebt.
Ich habe mein eigenes Zimmer und ich fuehle mich wirklich sehr wohl hier.
Sie kann mich leider nicht permanent aufnehmen, da sie einen Sohn hat, der wahrscheinlich bald bei ihr einziehen wird.
Leider ist Onashka sehr wenig zu Hause, weil sie sehr viel arbeitet, was bedeutet, dass ich wenn ich zu Hause bin meistens alleine bin.
Wenn sie zu Hause ist, haben wir beide sehr viel Spass zusammen und ich geniesse meine Zeit hier sehr. 
Ich frage mich natuerlich, wo ich am Ende landen werde und wie lange es noch dauert, bis ich endlich eine permanente Gastfamilie habe und ich mich voll und ganz einleben kann.

Montag, 15. September 2008

Angekommen!














Am 9. August bin ich dann endlich bei meiner Gastfamilie angekommen.
Die Familie ist sehr nett und das Haus ist auch sehr schoen und ich fuehle mich sehr wohl- alles wunderbar?
Leider nicht. Am naechsten Tag, als ich aufgewacht bin hatte ich heftige allergische Reaktionen.
Was nun? Wir wussten nicht gegen was ich allergisch bin. Es kann alles sein.
Zwei Medikamente wurden fuer jeweils eine Woche ausprobiert, die zwar fuer die Zeit die sie versprachen Wirkung zeigten, aber Nebenwirkungen hervorriefen. Die Symptome kamen trotzdem immer wieder. 
Wir wussten alle nicht, was zu tun war und am Ende blieb mir leider nichts anderes uebrig als die Familie zu wechseln, da meine Allergie nicht im geringsten besser wurde und mein gesundheitlicher Zustand nicht gut war.
Leider war keine Familie im Umfeld meiner Schule zu finden, also musste ich weiter weg ziehen.
Jetzt bin ich in Austin, der Hauptstadt Texas.
Es gefaellt mir hier sehr gut, ich bin allerdings erst einmal in einer so genannten Welcome- Family, die mich aufnimmt, solange bis ich eine permanente Gastfamilie gefunden habe.